Der Fall Gustl Mollath

Der Fall Gustl Mollath ist ein Musterbeispiel für das unglückselige Zusammenwirken von Justiz und Psychiatrie, von Gutachtern, Staatsanwälten und Richtern (Nachstehend einige Links zum Fall).

Wir wollen uns hier einmal mit der Frage auseinandersetzen was wohl geschehen wäre, wenn man Gustl Mollath seinen Angaben zu den Steuerhinterziehungen von Anfang an geglaubt hätte und die Ausführungen und Angaben von Gustl Mollath nicht als paranoide Wahnvorstellungen abgekanzelt worden wären.

Selbst wenn man unterstellt, dass er die ihm vorgeworfenen „Anlasstaten“ tatsächlich begangen hätte, wäre er ganz sicher nicht in die Psychiatrie (Forensik) eingefahren. Eine Geldstrafe oder eine Bewährungsstrafe wären wohl aller Wahrscheinlichkeit nach im Raum gestanden.

Wäre die Justiz den Vorwürfen von Hr. Mollath nachgegangen wäre aber ganz sicher Fr. Mollath (Hauptbelastungszeugin gegen Hr. Mollath) wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt worden. Viele einflussreiche Geschäftsleute und vielleicht auch Politiker, Richter, Staatsanwälte und Gutachter hätten sich wegen Steuerhinterziehung verantworten müssen.

Es gab also ein starkes Motiv Gustl Mollath für den Rest seines Lebens wegzusperren und für „verrückt“ zu erklären.

Es steht hier der schwerwiegende Verdacht im Raum, dass der §63 StGB und die Psychiatrie dazu missbraucht wurden um einen unliebsamen Zeugen zu entsorgen.

Derzeit gibt es leider keine Anzeichen dafür, dass die Justiz ein Interesse daran hat diesen Sachverhalt aufzuklären und diesen Fragen nachzugehen. So allerdings ist zu befürchten, dass die Wiederaufnahme des Falles Mollath und die neue Gerichtsverhandlung zu einer Farce werden.

Es gilt auch die Rolle der Richter, Staatsanwälte und Gutachter kritisch zu durchleuchten. Dies wird im anstehenden Verfahren aber wohl kaum der Fall sein.

 

Artikel "Gutachter uneins: Krank oder querulatorisch?"

erschienen in der Wasserburger Zeitung am 25.07.2014

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Sehenswert:


 

Sendung "kontrovers" auf BR vom 08.07.2015

"nachgehakt: Fall Mollath hat Konsequenzen"

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Abendschau auf BR vom 08.07.2015

Nach dem Fall Mollath: Neues Gesetz verabschiedet

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Sendung "kontrovers" auf BR vom 01.07.15

"Psychiatrieopfer: Entlassen und allein gelassen"

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